Über Licht und Beleuchtung

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Beispiel 3:
Geschäft mit hochwertigen Accessoires in einer Fußgängerzone

Die Bewertungsfläche des Ladens reicht von der Fußgängerzone direkt vor dem Geschäft bis hin zur Rückwand im Inneren, an der sich eine hinterleuchtete Warenpräsentation befindet. Auch bei dieser Situation gehen wir vom kleinsten Leuchtdichtewert aus, direkt vor dem Geschäft in der Fußgängerzone. Der Eingang wird flankiert von zwei Schaufenstern, deren Beleuchtung über eine Lichtsteuerung dem Tageslicht angepasst wird. Auf dem Fußboden werden 200 lx gemessen. An der Kasse werden 500 lx erreicht. So ergibt sich dort ein Verhältnis von 1 : 4 : 10. Die Warenpräsentation an den Seitenwänden wird mit der 20-fachen Leuchtdichte im Vergleich zum Eingang versehen. Sehr hochwertige Produkte befinden sich auf der Stirnseite in eingebauten und hinterleuchteten Vitrinen. Davor befinden sich kleine Tische für Verkaufsgespräche. Hier werden 1800 lx Beleuchtungsstärke benötigt. Ausgehend vom niedrigsten Wert der Leuchtdichte, entsteht ein Verhältnis von 1 : 36. So wird die Aufmerksamkeit der Kundschaft direkt auf die Waren gelenkt.

 
 
 

a) Verkaufstische 36-fache Leuchtdichte
b) Regale 20-fache Leuchtdichte
c) Tresen 10-fache Leuchtdichte
d) Fußboden 4-fache Leuchtdichte
e) Fußgängerzone 1-fache Leuchtdichte

 

Im Schaufenster wird die Leuchtdichte tageslichtabhängig gesteuert

Im Geschäft sind die Verhältnisse der Leuchtdichten zueinander sehr unterschiedlich. Auch hier wird der niedrigste Leuchtdichtewert mit 1 definiert. Das ergibt 1 : 4 : 10 : 20 : 36.


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